Traditionelle Chinesische Medizin

Bei der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) handelt es sich um ein in sich geschlossenes Medizinsystem, welches sich in China im Lauf von tausenden Jahren entwickelt hat. Es gibt auf der Welt keine medizinische Schule, die sich durch Jahrtausende so unverändert erhalten und bewährt hat wie die TCM. Sie ist ein wesentlich älteres, in sich geschlossenes Erklärungsmodell, als es alle unsere westlichen Schulen vorzuweisen haben. Die TCM beruht auf dem hochentwickelten rationellen Medizinverständnis der konfuzianischen Schule RU RY. Die Schüler waren fast ausschließlich Phytotherapeuten. Diese Schule lehrte die Behandlungsplanung nach Erstellung von Disharmoniemustern. Das Disharmoniemuster ZHE ist das komplette Bild, welches ein Patient zeigt und umfasst Zeichen, Symptome, Geruchswahrnehmungen, Farbänderungen, Zungen- und Pulsdiagnose, alles Zeichen, die ein Arzt mit seinen Sinnesorganen wahrnehmen kann.

Das heißt, es wird zu ergründen versucht, ob sich der Patient in einem definierbaren energetischen Zustand befindet, der über eine ausgleichende Wirkung der Akupunkturpunkte zu korrigieren ist. Die aus dem Gleichgewicht geratene Yin– Yang- Beziehung stellt den Rahmen für eine Behandlung dar. Der Therapeut muss mit einer darauf abgestimmten Behandlung versuchen, wieder das Gleichgewicht herzustellen.

Schwerpunkt dieser Betrachtungsweise ist es, Beziehungen der einzelnen Geschehnisse im Körper zu einem bestimmten Zeitpunkt zueinander in Verbindung zu bringen.

 


TCM hat sich in ihren grundsätzlichen Prinzipien bis heute nicht geändert.


Zum Vergleich sollte man sich vor Augen halten, dass Harvey (1578- 1657) erst den Blutkreislauf entdeckte. Er behauptete, dass der Blutkreislauf ein in sich geschlossnes System mit dem Herzen im Zentrum ist. Es sollte noch 50 Jahre dauern, bis er sich mit seiner Erkenntnis durchsetzte. Noch 100 Jahre später wurde er für seine Entdeckung an der Universität in München öffentlich lächerlich gemacht.

 


Die TCM stellt ein in sich geschlossenes Erklärungsgefüge dar, welches aufgrund seiner Andersartigkeit keine Bestätigung durch die westliche Medizin braucht.


 

Sie unterscheidet sich von der westlichen Medizin in einer anderen Sichtweise des Körpers:

 


Die TCM sieht den Körper als eine integrale Einheit. Alle Körperteile, einschließlich der Organe und Gewebe, werden sowohl in ihrem Bezug zum ganzen Körper, als auch in den Beziehungen der Organe zueinander und in den Beziehungen der Organe zur Umwelt gesehen.


Östliche Medizin - westliche Medizin

Im Prinzip steht die chinesische Medizin der westlichen Medizin diametral entgegen, da die westliche Medizin bei bestimmten Krankheiten Störungen in bestimmten Organen annimmt.

Westliche Medizin will das Gesundheitsproblem auf eine messtechnisch erfassbare Grundursache reduzieren. Messwerte und Apparate können nichts über das tatsächliche Empfinden eines Patienten aussagen. Befunde über Gehirnströme sagen nichts darüber aus, was man gerade denkt oder träumt.

Daher muss man sehr deutlich zwischen östlichen und westlichen Erkenntnisinteressen unterscheiden.

 

Westliche Erkenntnisse

Seit den Griechen und Römern bis weit in die Gegenwart interessierten die Menschen westlicher Denkart besonders die Details der Natur. Man kann dies sowohl in der Malerei als auch in der Bildhauerkunst an Hand von anatomischen Darstellungen nachvollziehen. Es galt alles in immer kleinere Teile zu zerlegen, bis man zum Atom gelangte. Das Atom galt bis in die jüngste Neuzeit als kleinster, nicht mehr weiter zerlegbarer Bestandteil der Materie.

In der Medizin wurde und wird anatomische Struktur mit Funktion in Verbindung gebracht.

Westliche Medizin versucht daher den Menschen in Untersysteme wie Nervensystem, Verdauungssystem, Blutkreislauf u.s.w. zu unterteilen. Diese Untersysteme werden nur schwach verkoppelt, die westliche Medizin beginnt dann zu wanken, wenn sie die Gesamtverkoppelung stark vernetzter Systeme beschreiben soll. Es ist immer problematisch, wenn man aus vernetzten Wechselwirkungen einen Einzelfall aus der Ganzheit herauslöst. Das ist die Methode des Teilens, die Methode des Reduktionismus wie sie Galilei gelehrt hat.

Bei der westlichen Sicht der Medizin handelt es sich um eine quantitative Untersuchung des Vorgefundenen. Alles was nicht gewogen, gemessen und gezählt werden kann, existiert nicht.

Jede Krankheit, die nicht messtechnisch oder als Organveränderung nachweisbar ist, gilt als „funktionell“ oder „psychosomatisch“. In diesen Fällen geht westliches Denken davon aus, dass der Patient sich seine Krankheit weitgehend einbildet, also „ein Problem in seinem Kopf hat“. Dass der Fehler im Denkansatz, oder in mangelnder Empfindlichkeit der diagnostischen Instrumente liegen könnte, wird nicht in Erwägung gezogen.

Das Vorgefundene gilt als das Produkt von Einflüssen und Entwicklungen, die in der Vergangenheit liegen.

Gefragt ist:

· die Stofflichkeit,

· die Quantität,

· die Kausalität,

· die gewogene, gemessene, gezählte Norm.

Östliche Erkenntnisse

Chinesisches Denken gilt schwerpunktmäßig nicht den Erscheinungsformen der Natur, sondern gilt den inneren und äußeren Werten, das heißt, den inneren Zusammenhängen des Menschen mit der ihn umgebenden Natur.

Das Chinesische Heilsystem bedeutet daher, Körper und Geist, belebte und unbelebte

Natur sind untrennbar miteinander verbunden.

 


Der Mensch ist nicht nur in die Natur eingebettet, sondern er ist ein Teil der Natur.


Im alten China galt Qi, im Gegensatz zum Atom, als Grundbaustein des Universums und des Menschen. Qi ist eine formlose Ganzheit, daher gab es nie die Notwendigkeit einer Strukturanalyse.

Östliches Erkenntnisinteresse möchte wissen, welche Entwicklung ein im Augenblick feststellbarer Prozess nimmt. Vergangene Energie wird nicht berücksichtigt, es ist nur der momentan vorhandene Energiefluss und seine mögliche Fließrichtung interessant.

Leben ist etwas Dynamisches. „Dynamis“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet Kraft. Leben ist eine Kraft, und eine Kraft geht auf eine Energie zurück. Diese Kraft steuert alle Erscheinungen und wird im Chinesischen Qi genannt.

 


Ohne Qi gibt es kein Leben, aber ohne Leben kann sich kein Qi manifestieren.


Das Qi braucht das Leben, um wirken zu können, das Leben braucht das Qi um existieren zu können.

Für Chinesen stellt sich das Universum als ein unendlich verwobenes Netzwerk aus ineinanderverwobenen Energieströmen dar. Alle Teile dieses Netzwerkes kommunizieren miteinander und sind voneinander abhängig. Das bedeutet, jeder einzelne Teil kann nur im Zusammenhang mit dem Ganzen existieren.

Im gleichen Maß entscheidend ist die Verbindung von Individuum und Umwelt

Wir sind Teil eines Ganzen und ermöglichen in unserem Sein wieder anderen Dingen zu existieren. Das heißt, alleine können nicht existieren und wir tragen auch für das Ganze, von dem wir abhängen, Verantwortung. Wir sind Bindeglied eines kosmischen Systems, das aufeinander aufbaut und voneinander abhängig ist.

 


Das Leben ist energiegesteuert


Die Energie ist vernetzt mit einem gewaltigen kosmischen Energiesystem. Alles stützt sich auf eine gewaltige Ur- Energie, das –Yuan Qi-

Nicht nur das Individuum alleine ist entscheidend, sondern es werden alle Zustandsformen in den Kreislauf eines Entsprechungssystems eingeordnet.

 


Die momentane Situation ist immer die Voraussetzung für den nächsten Entwicklungsschritt (Wandlungsphasen).


Aus diesem Grund wird ein Symptom weniger auf seine im Organ bedingte Ursache zurückverfolgt, sondern es wird als Teil der Gesamtheit betrachtet.

Ein chinesischer Arzt versucht die Grundmuster zu erkennen. Man versteht unter Muster weniger festgelegte statische Strukturen, sondern die Verbindung funktioneller Beziehungen. Er kann nur die Muster zu einem bestimmten Zeitpunkt erheben und aus seinem Verständnis für die Grundmuster der Zusammenhänge, seine Erkenntnisse in die Vergangenheit projizieren. So gelingt es ihm die Ursprünge des Musters aufzuzeigen. Andererseits kann er durch seine Übertragung in die Zukunft mögliche Entwicklungen vorhersagen.

Einem chinesischen Arzt geht es weniger um die Linderung der Symptome, sondern um die Abstellung der Ursachen eines Ungleichgewichtes, das bedeutet, die Wiederherstellung eines Gleichgewichtes der internen Funktionen.

Von diesem Standpunkt aus gesehen, gibt es so viele Krankheiten, als es Lebewesen gibt. Zwei Kranke mit nach westlichen Diagnosen gleichen Krankheiten, können nach der Lehre der TCM vollkommen verschiedene Behandlungen erfordern.

Die TCM will wissen, wie sich ein Symptom in die Gesamtheit des körperlichen Musters einfügt.

Fühlt sich ein Patient krank, so ist das Ausdruck eines körperlichen Ungleichgewichtes. Die Beziehungen zwischen Phänomenen werden durch Yin und Yang definiert. Da es sich aber um einen noch laufenden, nicht abgeschlossenen Prozess handelt, kann dieser nicht quantitativ erfasst werden.

 


Ein noch laufender, noch nicht abgeschlossener Prozess kann nicht quantitativ erfasst werden.


Am Anfang einer TCM Behandlung muss daher immer die Energie für einen Heilungsprozess empfänglich gemacht werden.

Das erfordert aber auch, dass die von außen einwirkenden krankmachenden Faktoren so minimiert werden, dass sie nicht mehr störend wirken.

 


Die Lebensumstände des Patienten sind so zu ändern, das der Heilungsprozess nicht nachteilig beeinflusst wird.


Gefragt ist:

· die Dynamik eines Prozesses,

· die Funktion,

· die Art und Weise,

· die Yin und Yang Norm.

Es bestehen erhebliche Unterschiede in der Sichtweise.

Westliches Denken unterscheidet zwischen Struktur und Funktion. Struktur ist ein materielles Grundgerüst, die Funktion eine Folge des Energieflusses im Grundgerüst.

Westliches Krankheitsdenken spielt sich eigentlich nur in der Struktur ab.

 


Westlich:Schwerpunkt Struktur

Östlich:Schwerpunkt Funktion


Die TCM unterscheidet nicht so streng, im Gegenteil, sie legt weniger Wert auf Struktur, oder Anatomie, sondern legt den Schwerpunkt auf die Funktion .

TCM ist eine Regulationsmedizin :

Sie gehört damit zu den Formen der Regulationsmedizin oder induktiven Medizin, welche versucht, den Körper zur Eigenregulation anzuregen (ähnlich der Homöopathie).

Weil die Akupunktur als Ausgleich verschobener Energieverhältnisse gilt, muss gesagt werden, dass Akupunktur nur funktionell reversible Prozesse beeinflussen kann.

Die Traditionelle Chinesische Medizin kannte kein Röntgen, Blutbild und was die moderne Apparatemedizin noch alles zu bieten hat, aber man sah, wie der Mensch oder das Tier aussah, wie dieses Aussehen in einen Zusammenhang zu seinem Gesamtaspekt zu bringen war.

Die TCM ist eine energetische und nicht an das Materielle gebundene Medizin. Aus dieser Sicht ergibt sich auch eine andere Vorstellung von Krankheit.

Parallelen zu den Ansichten der TCM über Gesundheit und Krankheit findet man in der Homöopathie.

Liest man das Organon Hahnemanns, stößt man in den § 9 – §11 auf einen ähnlichen Denkansatz. Die Homöopathie geht nämlich ebenfalls davon aus, dass eine das ganze Leben steuernde und nicht messbare oder wägbare Kraft vorhanden ist. Hahnemann nannte diese Kraft „Dynamis“ und meinte damit eine „nichtmaterielle Kraft“. Eine verstimmte Lebenskraft äußert sich am Körper in Form von Krankheitssymptomen. Es gilt also die verstimmte Lebenskraft wieder ins Gleichgewicht zu bringen, damit die Krankheitssymptome wieder, wie von alleine, zum Verschwinden gebracht werden.

Schon wesentlich früher als westliche Mediziner und als Hahnemann, gingen die Chinesen davon aus, dass die Welt durch die nicht sichtbaren Urkräfte Yin- und Yang gesteuert wird.

Die Kräfte Yin und Yang werden als gleichwertig angesehen und ihr Wirken ergibt zusammen als Resultat das Qi, die Quelle kosmischer Lebensenergie.

Gesundheit liegt dann vor, wenn innerhalb des Organismus und zwischen dem Körper und der Umgebung eine dynamische Balance zwischen Yin und Yang besteht. Ist dieses Gleichgewicht gestört, kommt es zu einer Erkrankung.

 


Ein Ungleichgewicht zwischen Yin und Yang gilt immer als allgemeine

Pathogenese einer Krankheit.


Yin und Yang koexistieren in einem dynamischen Gleichgewicht. Steigt Yin an, sinkt

Yang und umgekehrt. Es stellt sich ein Gleichgewicht von Konsumation und Zufuhr ein.

Yin und Yang sind nichts statisches, sondern können gegenseitig ineinander übergehen (Sommer in den Winter, usw.).

Yin pathogene Faktoren:

Dringen in den Körper ein. Ein Übergewicht an Yin führt zu einer Abnahme von Yang, oder das Yang wird angegriffen.

Das Yin und Yang- System wird auch auf die Heilpflanzen übertragen. Warme- heiße Pflanzen werden dem Yang zugeordnet, kühlende Pflanzen dem Yin.

 


Ein Symptom ist aus der Sicht der TCM immer ein Signal für nicht beachtete,

tiefer liegende Phänomene.


Gemmo – Therapie

Als der Entdecker der Gemmotherapie gilt Dr. Pol Henry, seine Theorie wurde vor 50 Jahren aufgegriffen und entwickelt. 1956 wurde das Herstellungsprinzip gemmotherapeutischer Präparate in die Pharmacopee francaise aufgenommen.

Diese Therapieform hieß früher: Phyto- Embryo – Therapie.

Das Wort Gemmotherapie leitet sich aus dem Lateinischen ab und bedeutet:

Gemma – Knopf – Knospe, aber auch der Edelstein am Ende eines Handgriffes eines Schwertes.

Gemmotherapie bedient sich bei der Therapie der Pflanzen und der Mineralien.

Der Wortstamm sagt aus:

Es gibt zwei Arten der Gemmotherapie:

1. Gemmotherapie mit Pflanzen

2. Gemmotherapie mit Mineralien

Grundsätzlich setzt man Pflanzen- Gemmotherapie ein, aber wenn die Pflanzen- Gemmotherapie nicht ausreicht, verwendet man Mineralien.

Der Therapie ist ein Zitat von Paracelsus voranzustellen:

„Wo die Krankheit wächst, da wächst auch das Heilmittel“

 

Grundidee:

Ein wesentliches Grundprinzip der Gemmotherapie ist, dass nur Arzneimittel des gleichen Biotops verwendet werden dürfen.

Phytosoziologie:

· Es werden zu einer Therapie nur Pflanzen gemischt, die auch in der Natur zusammen vorkommen. Das Zusammenwirken von Pflanzen gleichen Standortes führt zu einer therapeutisch wirksamen Synergie.

· Die Zusammensetzung von Pflanzen für therapeutische Zwecke ist von der Zusammensetzung des Bodens abhängig. Pflanzen die auf verschiedenen Böden wachsen, gelten in der Gemmotherapie als „therapeutische Ketzerei“.

Die Pflanzensoziologie führt zu folgenden Konsequenzen:

1. Nur Pflanzen eines Biotops

2. Es gibt Pflanzen, welche sich mit keinen anderen Biotopmitgliedern vertragen. Der Walnussbaum als Beispiel, verträgt sich mit keiner anderen Pflanze, er tötet alles in der Umgebung. Die einzeln wachsenden Pflanzen, welche sich nicht mit anderen Pflanzen vertragen, werden auch einzeln verschrieben.

Die Gemmotherapie teilt die verschiedenen Biotope in sieben Pflanzensysteme mit bestimmten Leitpflanzen ein.

Cris Ramarkers hat die 7 Pflanzensysteme, aufgrund ihrer auffallenden Übereinstimmung mit dem 5 Elementesystem der traditionellen Chinesischen Medizin, die 7 Pflanzensysteme in das Pentagramm der Wandlungsphasen eingefügt.

Definition:

Die Gemmotherapie ist eine Methode bei welcher Heilmittel aus besonders teilungsaktiven Zellverbänden (meistens teilungsfähigen Pflanzengeweben) frischer Pflanzen eingesetzt werden wie Knospen, Wurzelspitzen und junge Triebe.

Die frisch gewonnenen Pflanzenteile werden zerkleinert und mit einer Mischung aus Alkohol und Glycerin ausgezogen. Die Extraktion dauert 3 Wochen, danach wird eine 1 D - Dynamisation hergestellt.

Gemmotherapie wirkt anders als die klassische Phytotherapie. Die Phytotherapie ist funktionell und metabolisch, das heißt, ein bestimmtes Kraut wirkt bei Magenbeschwerden, ein anderes bei Gallenleiden. Die Gemmotherapie wirkt auf der zellulären Ebene.

 


Die Gemmotherapie ist eine Therapie, die auf der biologischen Aktivität von Pflanzen und Mineralien beruht.


Die Gemmotherapie verwendet pflanzliche, embryonale Substanzen, oder solche Substanzen, die noch im Entstehen sind; - das gilt auch für Mineralien, wenn sie Strukturelemente der Proteine enthalten- . Enzyme enthalten immer ein Metall- Ion als Koenzym. Mineralische Gemmotherapie wirkt daher über eine Enzymaktivierung.

Pflanzliche Gemmotherapie ist eine unbewusste Mineralientherapie:

Es sollte nicht vergessen werden, dass auch eine pflanzlichre Therapie im Grunde eine Mineralientherapie ist. Die Pflanzen bestehen ja zum größten Teil aus Wasser, sie haben sich aber auf die Aufnahme von Mineralien aus dem Boden spezialisiert. Die Mineralien werden in den Pflanzen konzentriert.

Fast alle Säugetiere, einschließlich des Menschen sind auf die Aufnahme dieser Mineralien über die Pflanzen angewiesen. Selbst die ausschließlich als Fleischfresser bekannten Raubtiere stürzen sich, wenn sie Beute gemacht haben, zuerst auf den pflanzlichen Darminhalt.

Prinzip der Gemmotherapie:

Es wurden Pflanzen systematisch auf bestimmte Affinitäten zu Proteinen untersucht. Die embryonalen Pflanzenextrakte wurden gezogen und dann gesunden Tieren injiziert. An den Tieren wurden alle Änderungen im Blut untersucht.

Das Studium der sich veränderten Proteine wird zu einer experimentellen Basis für die Erkenntnis, welche Aktion eine Pflanze auf den Organismus auslösen kann.

Grundgedanken zu dem Prinzip der Gemmotherapie:

Die Beobachtung der Entwicklung des Waldes führt dem Beobachter dazu, dass eine Verbindung zwischen pflanzlichem Terrain und pathologischem Syndromen hergestellt werden kann. Jede Waldform hat ein nur ihr zugeordnetes pathologisches Geschehen bei Versuchstieren und Menschen.

Diese Baum- Menschbeziehung findet man schon sehr stark in der Traditionellen Chinesischen Medizin – TCM verankert.